Brockentuor 27.08.2016.

 

Am Samstag den 27.08.16 sind wir wieder zusammen von Waake (07:20 Uhr/ Thie) zum Brocken gefahren (ca.84 Km).

Ein kleiner Personenkreis aus Waake/Bösinghausen und Falkenhagen, wollte sich wieder den Strapazen stellen. Durch den Wetterdienst wurde schon im Vorfeld eine Prognose von Temperaturen weit über 20 Grad Celsius angekündigt. Das bedeutete, dass wir nicht wie im letzten Jahr im Dauerregen gefahren sind, sondern bei richtig schönem Wetter.

Der Start wurde nach vorne gelegt, sodas wir um 07:20 Uhr aufgebrochen sind. Auf dem Radweg nach Ebergötzen, entlang der B27 an Wollbrandshausen vorbei waren wir recht schnell unterwegs. Nach ca. guten 1 1/2 Stunden waren wir am ersten Rastplatz in Herzberg. Unser Servicemobil, mit unserem Fahrer (Danke Alex) war noch nicht mal vor Ort wink 

Nach einer kurzen Pause (ca. 30 Min.) sind zwei von unseren drei Damen, aus terminlichen Gründen umgekehrt in Richtung Waake. Durch die starke Belastung auf dem Rückweg, wurde noch ein kleiner Stop im Brotmuseum eingelegt, denn durch die hohen Temperaturen musste die Körperkerntemperatur gesenkt werden und das ging nur über eine kleine Eisbombe. angel

Der Rest der Gruppe fuhr dann den nächsten Teilabschnitt weiter, und zu aller Überraschung ging es über eine "Neu" geteerte Fahrbahn, an der Sieber entlang in Richtung Sonnenberg.  Am zweiten Rastplatz im Siebertal angekommen, wurde nochmal Verpflegung und Getränke zu sich genommen, um dann gestärkt auf den ersten Anstieg zu fahren. Die Temperatur stieg unaufhaltsam an, aber im Schatten der Bäume war es eigentlich kein Problem. 

Zum Sonnenberg hinauf geht die Strecke landschaftlich schön gelegen am Bach entlang. Gleichmäßig leicht bergauf geht es durch Tal, bis es dann ca. 4 Km steil in den Anstieg zum Sonnenberg hoch geht. In diesem Abschnitt der Strecke fährt jeder sein Tempo was er fahren kann! Es bilden sich kleine Gruppen, die dann zusammen langsam den Berg erklimmen. Am dritten Rastplatz, am Jägerhaus (auf dem Sonnenberg) angekommen war es schon wärmer, aber durch den angenehmen Wind, doch gut zum aushalten.

Jetzt wurden die Getränkeflaschen ausgetauscht oder aufgefüllt, nochmal kleine Mahlzeiten eingenommen bevor es zum letzten Abschnitt geht.  Die Belastung ist jetzt in den Beinen zu merken, aber es möchte keiner so kurz vor dem Ziel aufgeben.

Das Ziel heißt ja: Zusammen auf dem Brocken ankommen!

Leider ist dann doch ein Teilnehmer an eine Grenzen gekommen und ausgeschieden aufgrund der körperlichen starken Belastung. Dies war kein Problem, er konnte im Servicemobil einsteigen und mitfahren (leider nur bis zum Torfhaus).

Die Sonne hat kein Erbarmen und wir fahren weiter am Oderteich, an den Kriegsgräberstätten vorbei über Schotter-/ Sandwege und Betonplatten zum Brocken hoch. Dieser Abschnitt ist unangenehm da sich jetzt die Vorbereitung (oder nicht...wink) bemerkbar macht. Den ein oder anderen schmerzen die Krämpfe, den anderen steht die Steigung ins Gesicht geschrieben. 

...aber wir kommen (fast..) alle oben auf dem Brocken, bei bestem Sonnenschein an!!! Es hat sich wieder gelohnt den Strapazen auszusetzen. Wenn man das Adrenalin in den Adern spürt, die Euphorie danach, dann ist man Stolz auf sich und das Team es geschafft zu haben.

Nach kurzer Verweildauer geht es dann in Richtung Torfhaus hinunter, um dann dort mit allen Teilnehmern zusammen in der Bavaria Alm eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken.  

Der Abschluss wurde dann in Waake gefeiert, wo man dann noch die ein oder andere Gerstenkaltschale zu sich genommen hat.

Als Resümee: Mit dem Wetter hatten wir dieses Jahr richtig Glück, und wir werden es nächstes Jahr wieder versuchen zusammen den Brocken zu erklimmen.....

 

 

 Strecke: Ebergötzen; Gieboldehausen; Herzberg; Siebertal; Sonnenberg; Odertalsperre; Kriegsgräberstätte, Brocken; Torfhaus

 

 

 

Die Brockentour 2015 wird allen Teilnehmern unvergessen bleiben!!!

Danke an die Helfer und Motivatoren unterwegs, ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen.

Viele zielstrebige Männer, haben sich bei trockenem Wetter auf den anstrengenden Weg (8:00 Uhr) gemacht. 

Leider hat das Wetter nicht lange mitgespielt. Hinter Ruhmspringe in Richtung Herzberg, fing es langsam an zu misseln. frown In Herzberg angekommen, hat es wieder aufgehört ;) 

Nach kurzer Stärkung ging es weiter im Siebertal zur nächsten zwischenstation. Der Regen setzte jetzt wieder ein, aber so heftig das man am Fuße des Sonnenbergs aufgeben wollte.Nach kurzer beratschlagung fuhren wir den anstieg hoch bis zum Jägerhaus. Hier zeigte sich das der Regen und die kälte, einem den Spaß am fahren nahm. Auf dem Parkplatz wurden wir dann durch ein Kamerateam mit Reporter überrascht, das uns so motivierte das wir weiterfahren wollten. Es wurden erstmal die kompletten Klamotten gewechselt, und man fühlte sich nach anschließender Nahrungsaufnahme wieder ein wenig wohl in seiner Haut. 

Leider hat sich auf dem Teilstück ein Teilnehmer verfahren und war Bergab in Richtung Claustahl Zeelerfeld unterwegs crying  

Er konnte  von unserem super funktionierenden Serviceteam total entkräftet eingefangen werden.

Auf das letzte Teilstück machten sich jetzt noch 5 Teilnehmer und wollten sich durch Regen und kälte nicht abschrecken lassen. Aber was jetzt auf dem Teilstück von Oderbrück bis hoch zum Brocken mit dem Wetter geschah nahm allen teilnehmer die letzte Kraft. Die Temperaturen sank und der Regen wurde immer stärker.Der Wind peitschte die Tropfen so auf Körper und ins Gesicht, das es sich wie Nadelstiche angefühlt hat. 

Das Team motivierte sich untereinander und man wollte es irgentwie schaffen......Man war ja schon so weit gekommen...

Beim letzten Anstieg wurden wir  dann auseinander gerissen, weil die Kräfte immer weiter schwindeten. Bei Ankunkft auf dem Brocken peitschte der Wind, es war bitter kalt, der Nebel nahm uns die Sicht, aber man war voll Adrenalin und richtig happy... es geschafft zu haben. Aufgrund der vielen Klamottenwechsel hatten wir keine Wechselsachen mehr vor Ort, und so mussten wir mit den klitschnassen Sachen Bergab in Richtung Torfhaus fahren. Das Wasser ist einem am Körper herruntergelaufen.

Bei Ankunft auf dem Torfhaus konnten wir uns im Servicemobil ein letztes mal umziehen. Es war so ein geiles Gefühl, sich mit trockenen Kleidungsstücken zu bewegen.wink

Jetzt konnten wir alle zusammen in der Bavaria Alm den Elektrolythaushalt auffühlen, und ein paar Stunden verweilen eh der Rückweg angetreten wurde. 

 

 

Vorher...

 

Nachher.....

 

 

Brockentour

 

Die erste Brockentour fand 2008 bei schlechtem Wetter und unklarer Strecke statt. Diese Tour wurde

in Torfhaus in der Bavaria- Alm beendet.

 

 

Im Jahr 2009 wurde die zweite Brockentour durchgeführt. Es wurde zum ersten Mal der Brocken (1140,7m)

bezwungen. Dabei wurde eine Strecke von 70 km zurückgelegt. Dies gelang bei guten Wetter und Dank

der Unterstützung der Helfer.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  Brockentour 2009

 

Auch bei der dritten Brockentour 2010 wurde der Brocken bezwungen. Als Steigerung wurde die gleiche

Strecke wieder zurück gefahren. Die 140 km lange Tour endete in Waake mit einer Feier. Wir danken wieder

den zahlreichen Helfern. 

 Brockentour 2010

 

Bei wiedermal schlechtem Wetter endete 2011 die Brockentour am Brocken und anschließend in der Bavaria Alm in Torfhaus.

Wir danken den Helfern und dem Fahrservice.

Galerie "Brockentour 2011"

 

 

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